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Familie

 

Familie ist wie das Thema Beziehung für viele das schwierigste Thema. Mir ist noch niemand begegnet, den das Thema Familie oder Beziehung nicht beschäftigt hat!

 

Bleiben wir beim Thema Familie. Hier begegnen uns die großen und schwerwiegenden Glaubenssätze: "Familie ist das Wichtigste", "Blut ist dicker als Wasser", "Familie steht an erster Stelle" u.v.m.

 

Mir liegt es fern Familie auseinander zu bringen und tatsächlich halte ich auch Familie für wichtig. Allerdings darf man nicht vergessen, woher viele unserer Probleme kommen, nämlich aus der Familie. „Verursacht“ in den Kindheitstagen durch unsere Eltern, Geschwister, Tante, Onkel, Oma und Opa. Es geht nicht darum jemanden die Schuld zu geben. Wichtig ist es den Menschen, denen wir unsere negativen Gedanken und Glaubenssätze verdanken, zu verzeihen, weil sie es selbst auch nicht besser wussten. Allerdings gibt es auch Familienmitglieder, die dir immer und immer wieder deine Energie rauben. Die dich schlecht behandeln, ihre alten Muster fortführen, weil sie an sich selbst nicht arbeiten. Eins sollte man immer bedenken: Du KANNST NUR DICH ÄNDERN UND NIEMAND ANDEREN! Wenn du merkst, dass Familienmitglieder dir nicht gut tun, dann darfst du dich von denen genauso trennen, wie von Freunden und Bekannten. Warum fällt es einem leichter "falsche" Freunde aus seinem Leben zu verbannen, aber nicht "falsche" Familienmitglieder?! Worin liegt der Unterschied? Nur in deinen Gedanken, in deinen Glaubenssätzen.

 

Meine Mutter war für mich der Grund an mir zu zweifeln, mich zu hassen und sogar lieber sterben zu wollen, als zu leben. Ich habe so viele Therapien hinter mir und gelernt an mich zu glauben, mich zu lieben und zu akzeptieren. Doch meine Mutter blieb gleich. Sie behandelte mich weiter schlecht, sie war in Allem das Opfer. Später machte sie mich als Mutter schlecht und behandelte auch meine Kinder schlecht, indem sie sie klein machte, zurechtwies und sogar schlecht über mich redete..

 

Ich entwickelte in all den Jahren ein Bauchgefühl und bemerkte, dass die Gegenwart meiner Mutter pure Stresshormone in mir auslöste. Mir wurde immer mehr bewusst, dass ich sie nicht ändern kann und sie Fremden mehr Anerkennung schenkte als mir. Ich entschied mich, mich von meiner Mutter zu trennen. Sie ist nun für mich wie gestorben. Ich habe ihr verziehen, ihren "Tod" verarbeitet und meine Trauer ausgelebt. Für mich war es die beste Entscheidung!

 

Doch ich bin nicht undankbar, von daher würde ich ihr auch meine Hilfe anbieten, wenn sie mal welche benötigt. Müsste sie die Windeln gewechselt bekommen, wäre ich für sie da, weil sie für mich als hilfloses Kleinkind physisch auch da war. Aber persönlich möchte ich sie nicht mehr in meinem Leben haben, denn sie tut mir nicht gut und das ist auch VOLLKOMMEN in Ordnung, genauso wie ich andere Menschen, die mir nicht gut taten, ausgetauscht habe.

Ich bin jetzt erwachsen. DAS IST MEIN LEBEN.

 

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